Hundeknurren: Alles was du wissen musst um damit umzugehen

Knurren ist eine von vielen Sprechweisen, die Hunde verwenden, um zu vermitteln, wie sie sich über Menschen, Situationen, Objekte und andere Dinge fühlen. Wenn ein Hund anfängt zu knurren, will man automatisch abstand halten. Den unser primitiver Gehirn erkennt das Knurren als Warnung an und in viele Fälle liegt es genau richtig.

Aber als Hundehalter ist es jedoch wichtig zu verstehen, warum dein Hund knurrt und wie man mit dieser Situation umgehen muss. Dann kannst du die Eskalation vom Hund verhindern und eine Wiederholung der Situation reduzieren.

Knurrender Hund

Verständnis für das Knurren von Hunden

Knurren ist eine der Möglichkeiten, wie Hunde mit Menschen und anderen Tieren kommunizieren. Hunde knurren, wenn sie Schmerzen haben, wenn sie Angst haben oder wenn sie Territorium oder Besitz schützen. Menschen haben oft einen Kampf oder eine Fluchtreaktion auf das Knurren eines Hundes, was bedeutet, dass Sie sich entweder vom Geräusch zurückziehen oder Ihren Hund für das Knurren bestrafen.

Das Zurückziehen kann ein sinnvoller erster Schritt sein, besonders wenn du dir nicht sicher bist, warum dein Hund knurrt. Denn Knurren ist oft eine Warnung vor aggressiverem Verhalten, das auftreten kann, wenn nicht die richtigen Schritte unternommen werden, um es zu verhindern. Allerdings ist die Bestrafung deines Hundes für das Knurren selten effektiv und kann sich nachteilig auf dein Hund und deine Beziehung zu ihm auswirken.

Die Bestrafung des Hundes für das Knurren lernt er, dass dieses Verhalten nicht akzeptabel ist.  Somit nimmst du ihn die Möglichkeit dich vor Gefahren zu warnen und er sich darauf vorbereitet zu beißen, ohne das man ihm das ansehen kann. Hunde die ohne Vorwarnung beißen, wurden meisten trainiert nicht zu knurren und glaube daher sie das Richtige tun.

Wenn der Hund anfängt zu knurren, sollte man ihm etwas Freiraum gewähren. Aber viel wichtiger ist es die Ursache des Knurren zu bestimmen.

Die Quelle des Knurren feststellen

Wenn ein Hund knurrt, versucht er dir etwas mitzuteilen. Es ist klares Zeichen dafür, dass irgendwas nicht stimmt. Das kann Schmerzen, Angst oder die Verpflichtung sein ein Gegenstand, Raum, ein anderes Tier oder ein Person zu schützen. Das Verständnis der Ursache und der richtige Umgang hilft deinen zu verstehen, dass sie zuhören und das Knurren selbst nicht falsch ist.

Schmerzen

Wenn dein Hund wegen Schmerzen knurrt, wirst du wahrscheinlich auch ander Veränderung an seinen Verhalten feststellen. Sie essen oder spielen vielleicht nicht mir so viel wie sonst und sie können auch träge werden oder Gewicht verlieren. Du kannst auch feststellen, dass sie einen bestimmten Bereich mehr als sonst lecken oder Beißen oder Haarausfall haben. Dein Hund kann nur knurren, wenn du eine bestimme Stelle des Körpers berührst oder er sich auf eine bestimme Art und Weise bewegt. 

Angst

Wie die meisten Tiere haben auch Hund Angst. Mit dem Knurren können sie dir Mitteilen das sie vor etwas Angst haben. Wenn das Knurren in unbekannten Situationen oder Umgebungen auftritt oder wenn er einen Fremden wahrnimmt, dann könnte Angst höchstwahrscheinlich die Ursache sein. Trift diese Fall mit dir zusammen auf, dann will er dich mit seinen Knurren vor einer Gefahr warnen um dich zu beschützen.  Wenn du dann auf so einer Situation negativ reagierst, dann ist es für den Hund sehr verwirrend. Denn er fühlt sich verantwortlich dich in dieser Situation zu beschützen.

Besitz

Nich alle Hunde sind gut im Teilen und selbst diejenige die es sind, haben bestimmte Gegenstände die sie weder mit  anderen Hunden, Kinder oder dir teilen möchten. Besitzaggressionen entstehen nur, wenn jemand seinen geliebte Objekt zu nah kommt, das der Hund nicht teilen will. Es ist eine Warnung nicht näher zu kommen. Dennoch darf diese Verhalten nicht ausser Kontrolle geraten. Da es zu weiteren Schutzverhalten führen kann, wenn sie fortgesetzt werden dürfen. Es ist aber auch wichtig Kinder und Besucher daran zu erinnern, die Spielzeuge des Hundes nicht mitzunehmen oder den Schlafbereich zu betreten.

Territorium

Hunde bewachen nicht nur ihr eigenen Besitzt, sonder auch dich und dein Zuhause. Wenn ein Unbekannter zu nah kommt, knurrt der Hund um den Eindringling zu warnen, dass er bereit ist sein Zuhause und seine Familie zu beschützen. Es ist sehr frustrierend wenn der Hund den Postboten jedesmal anknurrt. Ein falscher Umgang mit dem Knurren, kann dafür sorgen das der Hund still bleibt, wenn eine fremde Person das Haus betritt.

Spass

Es mag seltsam klingen, aber Hunde knurren auch, wenn sie Spaß haben. Bei spielenden Hunden ist das Knurren vollkommen üblich. Das ist ein völlig natürliches und sicheres Verhalten, das aber dennoch überwacht werden sollte. Ändert sich die Körpersprache von einer der spielenden Hunden, dann sollte die Spielzeit beendet werden. Dasselbe gilt auch für Welpen die mit älteren Hunden spielen. Knurrt der ältere Hund so ist es ein Zeichen für den Welpen, dass er genug vom spielen hat. Der Welpe sollte an dieser Stelle aus der Situation herausgenommen werden. Es sorgt nicht nur für ihre Sicherheit, sonder lehrt sie auch die richtige Verhaltensweise bei einen warnenden Knurren. Zusätzlich reduziert es das Risiko, dass die Welpe bei einer ähnliche Situation verletzt werden, wenn sie älter sind.

Knurrender Hund

Der Umgang mit Hundeknurren: Nächste Schritte

Wenn dein Hund wegen schmerzen knurrt, dann ist deine erste und einzige Lösung zum Tierarzt zu gehen um die Ursachen für die Schmerzen zu bestimmen. Eine wirksame Behandlung um die Schmerzen zu lindern, sollte das Knurren sofort mildern. Wenn dein Hund sich unwohl fühlt, gibt ihm etwas mehr Freiraum. Besonders Nachts solltest du dafür sorgen das er sich wohl fühlt. Dies kann dazu beitragen, das Knurren zu reduzieren. 

Knurre das durch Angst, Besitzt oder Territorium entsteht, ist es wichtig daran zu denke das Knurren nicht zu unterdrücken. Den dadurch hat er keinen Möglichkeit jemanden vor einer eventuellen Eskalation, durch sein Verhalten zu warnen.

Entferne potenzielle Stressfaktoren aus der Umgebung deines Hundes, während du versucht die Ursache der Knurrens herauszufinden. Das hilft dir besser die Welt mit den Augen des Hundes zu sehen, was sein Verhalten verursachen könnte. Während du langfristig nicht verhindert kannst, dass der Postbote nicht mehr deine Post zustellt, kannst du auf ihn warten und den Postboten an der Tür antreffen und schauen ob es ein Unterschied macht.

Es ist auch wichtig dein Hund nicht einfach zu ignorieren, wenn er knurrt. Denn das ignorieren sorgt dafür, dass du wichtige Signal vom Hund übersehen könntest, wenn mit ihm etwas nicht stimmt. Du setzt nicht nur dich langfristig in Gefahr, sonder auch den Hund und andere. Ein Hund der jeden unbekannt anknurren darf der dir dich nähert, sorgt dafür das er jeden anknurren wird. Auch wenn er die Person kennt. Wenn das Knurren ignoriert wird, könnte die Situation leicht eskalieren.

Am besten gehst du mit den Knurren um, indem du dich mit ein Tierarzt oder Hundetrainer vor Ort triffst und das Verhalten von deinem Hund besprichst. Die meisten Hunde brauchen nur eine Auffrischung, wie man mit Situationen umgeht, die Angst auslösen. Territoriales oder Besitzknurren kann weitere Unterstützung von einem Tierverhaltensforscher erfordern, da grundlegende Trainingsprogramme das Problem nicht lösen. 

Beginnt dein Hund zu knurren, dann kümmere dich besonders um ihn und stelle sicher, dass andere das Gleiche tun, bis die Ursache des Knurrens festgestellt ist. Dies hilft nicht nur dir, deine Familie und deine Besucher sicher zu halten, sondern reduziert auch alle Ängste und Unsicherheiten, die dein Hund fühlen könnte.

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